{"id":1891,"date":"2024-02-21T15:06:36","date_gmt":"2024-02-21T15:06:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.improof.lu\/?p=1891"},"modified":"2025-04-08T12:51:04","modified_gmt":"2025-04-08T12:51:04","slug":"arbeitszeitflexibilisierung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.improof.lu\/de\/articles\/arbeitszeitflexibilisierung\/","title":{"rendered":"Die Realit\u00e4t hinter der Arbeitszeitflexibilisierung"},"content":{"rendered":"<p>Durch die luxemburgischen Medien konnte man in den letzten Wochen und Monaten immer wieder von der Flexibilisierung der Arbeitszeit im Zusammenhang mit der Modernisierung des Arbeitsrechts lesen und h\u00f6ren. Dies ist nicht verwunderlich, da das Unternehmen der Arbeitszeitflexibilisierung den W\u00fcnschen der neuen liberal-konservativen Regierung entspricht.<\/p>\n<p>F\u00fcr Arbeitgeber bedeuten flexiblere Arbeitszeiten, dass Arbeitsmodelle angepasst werden, um den Bed\u00fcrfnissen des Unternehmens besser gerecht zu werden. Dabei geht es nicht nur um Gleitzeit oder Telearbeit, f\u00fcr die es bereits einen gesetzlichen Rahmen gibt und die in vielen Unternehmen, in denen dies m\u00f6glich ist, bereits umgesetzt werden. Diese Ma\u00dfnahmen werden in der Tat von vielen Arbeitnehmern als Vorteile angesehen. Nein, die Flexibilisierung der Arbeitszeit zielt auch und vor allem darauf ab, die Arbeitszeit zu atypischen Zeiten wie abends (ab 19 Uhr), nachts (nach 22 Uhr) oder am Wochenende zu normalisieren, wo sie zuvor gesetzlich streng geregelt war. Die neue Regierung hat bereits angek\u00fcndigt, die Beschr\u00e4nkungen f\u00fcr die Sonntagsarbeit aufzuheben und sogar die w\u00f6chentliche Ruhezeit zu \u00fcberarbeiten.<\/p>\n<p>Dabei wird sich bem\u00fcht, die Flexibilisierung der Arbeitszeit als individuellen Vorteil f\u00fcr die Arbeitnehmer und ihre in den letzten Jahren arg gebeutelte Work-Life-Balance darzustellen. Gleichzeitig wird so getan, als sei das Thema Arbeitszeitverk\u00fcrzung, das sich im Wahlkampf f\u00fcr die Parlamentswahlen 2023 entz\u00fcndet hatte und sowohl bei den Medien als auch bei den Arbeitnehmern auf gro\u00dfes Interesse gesto\u00dfen war, nicht mehr aktuell. Dar\u00fcber hinaus kann man manchmal sogar h\u00f6ren oder lesen, dass eine Arbeitszeitverk\u00fcrzung weder im Interesse der Arbeitnehmer liegt noch von ihnen gew\u00fcnscht wird.<\/p>\n<p>Im Folgenden wollen wir anhand einiger Daten aus der einzigen j\u00e4hrlichen repr\u00e4sentativen Erhebung \u00fcber die Arbeitsbedingungen und das Wohlbefinden der Arbeitnehmer in Luxemburg, dem Quality of work Index Luxembourg, zeigen, wie die Flexibilisierung der Arbeitszeiten von den betroffenen Arbeitnehmern erlebt wird und was sie sich in Bezug auf die Arbeitszeiten wirklich w\u00fcnschen.<\/p>\n<p>Da die Ausweitung der Arbeitszeiten auf Ruhezeiten, Sonn- und Feiertage das Hauptvorhaben der Regierung unter dem Deckmantel der Flexibilisierung ist, konzentrieren wir unsere Analysen im ersten Teil auch auf das Thema der atypischen Arbeitszeiten, d. h. Arbeit am Abend (nach 19 Uhr), in der Nacht (nach 22 Uhr) und an Wochenenden. Andere Aspekte der Arbeitszeitflexibilit\u00e4t wie flexible Arbeitszeiten, Telearbeit oder variable Arbeitszeitmodelle (z. B. wenn die Arbeitszeit von Woche zu Woche variiert) sind bereits mit den derzeitigen Rechtsvorschriften weitgehend m\u00f6glich.<\/p>\n<h2>Einseitige Flexibilit\u00e4t bei den Arbeitszeiten<\/h2>\n<p>Ein Argument der Bef\u00fcrworter flexibler Arbeitszeiten ist, dass dies den Arbeitnehmern einen individuellen Handlungsspielraum bietet, sodass sie ihre Arbeitszeiten besser an ihre pers\u00f6nlichen Bed\u00fcrfnisse und Lebensrhythmen anpassen k\u00f6nnen. Das setzt aber auch voraus, dass die Arbeitnehmer bei der Festlegung dieser Arbeitszeiten ein Mitspracherecht haben. Ist dies bei Arbeitnehmern, die in atypischen Arbeitszeiten arbeiten, also eher der Fall als bei Arbeitnehmern, die in normalen Arbeitszeiten arbeiten?<\/p>\n<p>Im Rahmen der Quality of Work Umfrage werden die Besch\u00e4ftigten auch danach befragt, inwieweit sie \u00fcber ihre Arbeitszeiten mitentscheiden k\u00f6nnen. F\u00fcr die gesamte Erwerbsbev\u00f6lkerung l\u00e4sst sich bereits feststellen (Abbildung 1), dass der Anteil derjenigen, die \u00fcber ein (sehr) hohes Ma\u00df an Mitbestimmung \u00fcber die Arbeitszeiten verf\u00fcgen (27 %), geringer ist als der Anteil derjenigen, die \u00fcber ein (sehr) geringes Ma\u00df an Mitbestimmung verf\u00fcgen (47 %), w\u00e4hrend 26 % \u00fcber ein mittleres Ma\u00df an Entscheidungsfreiheit verf\u00fcgen. Aus einer Gesamtsicht l\u00e4sst sich also feststellen, dass flexible Arbeitszeiten bei den meisten Arbeitnehmern eher einseitig sind und die Mitbestimmung eher gering ist. Vergleicht man zudem die Datenreihen der verschiedenen Jahre (ohne Abbildung), stellt man fest, dass der Grad der Mitbestimmung in den letzten zehn Jahren kontinuierlich gesunken ist, von 33 % im Jahr 2014 auf 27 % im Jahr 2023.<\/p>\n<p>Vergleicht man die Antworten von Arbeitnehmern mit atypischen Arbeitszeiten mit denen von Arbeitnehmern, die regelm\u00e4\u00dfig normale Arbeitszeiten haben (Abbildung 1), so zeigt sich, dass der Grad der Beteiligung bei Arbeitnehmern mit atypischen Arbeitszeiten mit 23 % (gegen\u00fcber 28 % in der Referenzgruppe) noch geringer ist und dass die Mehrheit dieser Arbeitnehmer (55 %) nur wenig oder keinen Einfluss auf ihre Arbeitszeiten hat (gegen\u00fcber 43 % in der Referenzgruppe).<\/p>\n<p><em><strong>Abbildung 1: Mitentscheidungsgrad \u00fcber die Arbeitszeit (Frage: In welchem Ma\u00dfe k\u00f6nnen Sie Ihre Arbeitszeit selbst bestimmen?)<\/strong><\/em><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.improof.lu\/app\/uploads\/2024\/02\/1de.png\" \/><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 8pt;\">Daten: Quality of Work Index 2023, Grafik: CSL<\/span><\/p>\n<p>Es muss also festgestellt werden, dass flexible Arbeitszeiten in den allermeisten F\u00e4llen eine Einbahnstra\u00dfe sind, bei der die Bestimmung haupts\u00e4chlich vom Arbeitgeber und nicht vom Arbeitnehmer ausgeht. Dar\u00fcber hinaus verschlechtert die Ausweitung der Arbeitszeiten auf Ruhezeiten, Sonn- und Feiertage (atypische Arbeitszeiten) die Mitbestimmungsm\u00f6glichkeiten und die Flexibilit\u00e4t f\u00fcr die Arbeitnehmer.<\/p>\n<p>Dem k\u00f6nnte man entgegenhalten, dass Arbeitnehmer mit atypischen Arbeitszeiten vor ihrem Berufseinstieg wussten, dass dies mit mehr Belastungen verbunden ist, und dass dies also nichts an ihrer Arbeitszufriedenheit &#8211; und ihrer Motivation bzw. ihrem allgemeinen Wohlbefinden &#8211; \u00e4ndert. Aber ist diese Behauptung richtig und sind Arbeitnehmer mit atypischen Arbeitszeiten wirklich genauso zufrieden, motiviert und f\u00fchlen sich insgesamt genauso wohl wie diejenigen, die keine atypischen Arbeitszeiten haben?<\/p>\n<p>Ein Blick auf Abbildung 2 zeigt, dass die Arbeitszufriedenheit bei Arbeitnehmern ohne solche atypischen Arbeitszeiten (au\u00dfer im Jahr 2017) signifikant h\u00f6her ist als bei Arbeitnehmern mit eben diesen atypischen Arbeitszeiten. Die Arbeitsmotivation der letzteren kann jedoch nicht der Grund daf\u00fcr sein, da die Werte \u00fcber die Jahre hinweg auf gleichem Niveau geblieben sind wie die der Arbeitnehmer ohne atypische Arbeitszeiten. Im Hinblick auf das dritte Thema, das allgemeine Wohlbefinden, ist eine interessante und beunruhigende Entwicklung zu beobachten: W\u00e4hrend beide Gruppen von Arbeitnehmern in den ersten Jahren der Erhebung ungef\u00e4hr auf demselben Niveau waren und beide Gruppen eine Verschlechterung erleben, driften die Werte jedoch von Jahr zu Jahr allm\u00e4hlich zu Ungunsten der Arbeitnehmer mit atypischen Arbeitszeiten st\u00e4rker ab, so dass diese in den letzten drei Jahren deutlich niedrigere Werte f\u00fcr das allgemeine Wohlbefinden aufwiesen.<\/p>\n<p><em><strong>Abbildung 2: Entwicklung verschiedener Dimensionen des Wohlbefindens und der Gesundheit am Arbeitsplatz (Werte von 0 auf 100)<\/strong><\/em><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.improof.lu\/app\/uploads\/2024\/02\/2de.jpg\" \/><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 8pt;\">Daten: Quality of Work Index 2014 \u2013 2023; Grafik: CSL<\/span><\/p>\n<p>Eine Erkl\u00e4rung f\u00fcr die negative Entwicklung des Wohlbefindens von Arbeitnehmern mit atypischen Arbeitszeiten k\u00f6nnte in der folgenden Analyse zu finden sein. In Abbildung 3 ist zu sehen, dass Arbeitnehmer mit atypischen Arbeitszeiten wesentlich h\u00f6here Werte in Bezug auf erlebte Konflikte zwischen Berufs- und Privatleben aufweisen und dass diese im Laufe der Jahre noch st\u00e4rker ansteigen, so dass die Kluft zwischen beiden Gruppen zunimmt.<\/p>\n<p><em><strong>Abbildung 3: Entwicklung der Konflikte zwischen Arbeits- und Privatleben (Werte von 0 auf 100)<\/strong><\/em><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.improof.lu\/app\/uploads\/2024\/02\/3de.png\" \/><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 8pt;\">Daten: Quality of Work Index 2014 \u2013 2023; Grafik: CSL<\/span><\/p>\n<p>Aus diesen Erkenntnissen ergibt sich, dass die Flexibilisierung der Arbeitszeiten \u00fcber eine Ausweitung der Arbeitszeiten auf Ruhezeiten, Sonn- und Feiertage auf gar keinen Fall ein Gewinn f\u00fcr die Besch\u00e4ftigten ist, sondern sie bringt eine Verschlechterung ihrer Work-life Balance und ihrer Zufriedenheit und Gesundheit mit sich.<\/p>\n<h2>Das \u00dcbergreifen der Arbeit auf die Erholungsphasen<\/h2>\n<p>Wir haben gerade erfahren, dass das Versprechen einer besseren Balance zwischen beruflichem Engagement und pers\u00f6nlichem Leben nicht durch eine Ausdehnung der Arbeitszeit (flexible Arbeitszeiten) eingel\u00f6st werden kann. Tats\u00e4chlich sind Arbeitnehmer meist gezwungen, an Wochenenden und Feiertagen zu arbeiten, ohne dies zu w\u00fcnschen, und m\u00fcssen daher oft auf Freizeit mit Familie oder Freunden verzichten. Ruhezeiten sind daher umso wichtiger, um den Arbeitnehmern Erholung und Freizeitaktivit\u00e4ten zu erm\u00f6glichen, sofern sie eingehalten werden.<\/p>\n<p>Eine wichtige Erholungsphase bei der Arbeit ist die Arbeitspause, die eine bezahlte oder unbezahlte Ruhezeit ist, die bei einer t\u00e4glichen Arbeitszeit von mehr als 6 Stunden anf\u00e4llt. Mit dieser Ruhezeit soll die Gesundheit und die Sicherheit des Arbeitnehmers gesch\u00fctzt werden. Bei der Quality of Work Umfrage von 2023 wurde die Frage nach der H\u00e4ufigkeit, die Arbeitspause unterbrechen oder verk\u00fcrzen zu m\u00fcssen, von 18 % der Gesamtstichprobe mit \u201eoft\u201c oder \u201e(fast) immer\u201c beantwortet. Wie Abbildung 4 zeigt, sind jedoch Arbeitnehmer mit atypischen Arbeitszeiten (Arbeit abends ab 19 Uhr, nachts nach 22 Uhr oder am Wochenende) h\u00e4ufiger von der Nichteinhaltung der Pausen betroffen (26 %).<\/p>\n<p><em><strong>Abbildung 4: H\u00e4ufigkeit von Unterbrechungen und Reduzierung von Arbeitspausen (in Prozent)<\/strong><\/em><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.improof.lu\/app\/uploads\/2024\/02\/4de.png\" \/><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 8pt;\">Daten: Quality of Work Index 2023, Grafik: CSL<\/span><\/p>\n<p>Nach Ende des Arbeitstages erfordert das Arbeitsgesetz eine kontinuierliche Ruhezeit von mindestens 11 Stunden vor dem Beginn eines neuen Arbeitstages, auch zum Schutz der Gesundheit und der Sicherheit des Arbeitnehmers. Dies gilt auch f\u00fcr die Besch\u00e4ftigten, die abends, nachts oder sonntags arbeiten m\u00fcssen, doch geben 10 % der Betroffenen an, t\u00e4glich oder mehrmals in der Woche und 15 % mehrmals im Monat in einer Situation zu sein, wo dies nicht der Fall ist. Im Vergleich dazu stehen die Arbeitnehmer, die nicht an atypischen Arbeitszeiten arbeiten, wo 7 % t\u00e4glich oder mehrmals pro Woche und nur 4 % mehrmals im Monat in der Situation sind. Die Nichteinhaltung wird also signifikant \u00f6fter von Besch\u00e4ftigten erlebt, die an atypischen Arbeitszeiten zur Arbeit antreten.<\/p>\n<p><em><strong>Abbildung 5: H\u00e4ufigkeit der Nichteinhaltung der Ruhezeit von mindestens 11 Stunden zwischen zwei Arbeitstagen<\/strong><\/em><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.improof.lu\/app\/uploads\/2024\/02\/5de.png\" \/><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 8pt;\">Daten: Quality of Work Index 2023, Grafik: CSL<\/span><\/p>\n<p>Weil die Mindestruhezeit zwischen zwei Arbeitstagen schon nicht immer eingehalten wird, ist es umso wichtiger, dass diese ungest\u00f6rt und ohne Unterbrechung verrichtet werden kann. Doch leider kommt die Ruhephase au\u00dferhalb der Arbeitsstunden immer mehr unter Druck, wie die Daten \u00fcber die Erwartung der Erreichbarkeit au\u00dferhalb der Arbeitszeiten (z.B. \u00fcber Telefon, E-Mail oder Smartphone) zeigen. In nur zwei Jahren zwischen 2021 und 2023 ist der Anteil der Personen, die angaben, au\u00dferhalb der Arbeitszeit (sehr) stark f\u00fcr die Arbeit zur Verf\u00fcgung stehen zu m\u00fcssen, von 19 % im Jahr 2021 auf 28 % im Jahr 2023 gestiegen. Und auch hier sehen sich Arbeitnehmer mit atypischen Arbeitszeiten h\u00e4ufiger (41 %) mit dieser Erwartung konfrontiert als andere (21 %), wie Abbildung 6 zeigt.<\/p>\n<p><em><strong>Abbildung 6: \u00a0Erwartungsgrad der Erreichbarkeit au\u00dferhalb der Arbeitszeiten<\/strong><\/em><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.improof.lu\/app\/uploads\/2024\/02\/6de.png\" \/><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 8pt;\">Daten: Quality of Work Index 2023, Grafik: CSL<\/span><\/p>\n<p>Insbesondere f\u00fcr Arbeitnehmer mit atypischen Arbeitszeiten (abends nach 19 Uhr, abends nach 22 Uhr oder am Wochenende) geht die Flexibilit\u00e4t, die eigentlich eine Ausweitung der Arbeitszeiten ist, h\u00e4ufig mit Einschr\u00e4nkungen, einer weniger effizienten Vereinbarkeit von Privat- und Berufsleben und einem geringeren Wohlbefinden am Arbeitsplatz einher. Denn sie \u00fcben einen geringeren Einfluss auf ihre Arbeitszeiten aus, sind st\u00e4rker zus\u00e4tzlichen Belastungen ausgesetzt, wie der Nichteinhaltung von Pausen, der Nichteinhaltung der Ruhezeit zwischen zwei Arbeitstagen oder der Erwartung, dass sie au\u00dferhalb der Arbeitszeit f\u00fcr die Arbeit erreichbar sind. Diese einseitige Flexibilit\u00e4t kann sich negativ auf die Gesundheit und das Gleichgewicht zwischen Arbeits- und Privatleben auswirken.<\/p>\n<p>Im Folgenden besch\u00e4ftigen wir uns mit der Frage, was sich die Arbeitnehmer in Bezug auf die Arbeitszeiten wirklich w\u00fcnschen, um ihre Work-Life-Balance besser in den Griff zu bekommen. Es steht zwar jedem frei, eine Arbeitszeitverk\u00fcrzung f\u00fcr eine gute Sache zu halten oder nicht, doch manche wagen sich weit vor und behaupten sogar, dass eine solche Verk\u00fcrzung von den Arbeitnehmern nicht gew\u00fcnscht wird. Doch wie sieht es tats\u00e4chlich aus?<\/p>\n<h2>Die Idee zur Verringerung der Arbeitszeit bleibt nach wie vor aktuell<\/h2>\n<p>Seit 2018 wird in der Analyse der Quality-of-Work-Daten jedes Jahr die vertraglich vereinbarte Arbeitszeit mit der gew\u00fcnschten Arbeitszeit verglichen. Aus diesem Vergleich der Antworten geht hervor, dass der Anteil der Personen, die weniger Stunden pro Woche arbeiten m\u00f6chten, von Jahr zu Jahr steigt, so dass 2023 53 % der Besch\u00e4ftigten (gegen\u00fcber 33 % im Jahr 2018) weniger Stunden pro Woche arbeiten m\u00f6chten, w\u00e4hrend 39 % mit ihrer vertraglich vereinbarten Arbeitszeit zufrieden sind und 8 % mehr arbeiten m\u00f6chten (Abbildung 7).<\/p>\n<p><em><strong>Abbildung 7: Prozentuale Anteile der Personen, die weniger, mehr oder immer die gleiche Anzahl von Stunden pro Woche arbeiten m\u00f6chten<\/strong><\/em><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.improof.lu\/app\/uploads\/2024\/02\/7de.png\" \/><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 8pt;\">Daten: Quality of Work Index 2018 \u2013 2023, Grafik: CSL<\/span><\/p>\n<p>In vielen Industriel\u00e4ndern wird derzeit die Idee einer kollektiven Arbeitszeitverk\u00fcrzung bei gleichbleibendem Lohn diskutiert oder umgesetzt, sei es durch nationale oder betriebliche Bestimmungen. Daher wollten wir in der Umfrage von 2023 wissen, was die luxemburgischen Arbeitnehmer von einer allgemeinen Arbeitszeitverk\u00fcrzung bei gleichem Lohn halten, und nahmen eine diesbez\u00fcgliche Frage in die QoW-Umfrage 2023 auf.<\/p>\n<p>Wie Abbildung 8 zeigt, bef\u00fcrworten insgesamt 83 % der Befragten eine allgemeine Arbeitszeitverk\u00fcrzung bei gleichem Lohn und 17 % sind dagegen. Frauen (87 %) sind eher daf\u00fcr als M\u00e4nner (80 %) und die Altersgruppen bis 44 Jahre (86-88 %) sind eher daf\u00fcr als die Altersgruppe 45-54 Jahre (78 %) und die Altersgruppe 55 Jahre und \u00e4lter (73 %).<\/p>\n<p>Die Zustimmung ist am h\u00f6chsten bei den Elementarberufen (93 %), den Besch\u00e4ftigten in direkten Dienstleistungen, H\u00e4ndlern und Verk\u00e4ufern (89 %) und den qualifizierten Industrie- und Handwerksberufen (89 %).<\/p>\n<p>Vergleicht man die Wirtschaftszweige, so findet sich die gr\u00f6\u00dfte Zustimmung bei den freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen T\u00e4tigkeiten (89 %), im Gesundheits- und Sozialwesen (87 %) und bei den sonstigen Dienstleistungen (86 %).<\/p>\n<p><em><strong>Abbildung 8: Prozentuale Anteile der Personen, die f\u00fcr oder gegen eine Verk\u00fcrzung der Arbeitszeit bei gleichbleibendem Lohn sind<\/strong><\/em><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.improof.lu\/app\/uploads\/2024\/02\/RTT.png\" \/><\/p>\n<h2>Die Flexibilisierung und Ausweitung der Arbeitszeiten sind nicht im Interesse einer besseren Work-life Balance der Besch\u00e4ftigten<\/h2>\n<p>Die vorliegende Analyse verdeutlicht die gravierenden Auswirkungen einer einseitigen Arbeitszeitflexibilit\u00e4t, die einer Ausdehnung der Arbeitszeiten gleichkommt, und zu einer Verschlechterung der Work-Life-Balance, geringerer Zufriedenheit und schlechterem Gesundheitszustand f\u00fchrt.<\/p>\n<p>Es ist die falsche Antwort auf den Wunsch der Arbeitnehmer nach besseren Arbeitsbedingungen, einer besseren Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben, und weniger \u00dcberschneidungen der Arbeit mit dem Privatleben. Der wahre Wunsch der Arbeitnehmer ist es, weniger Lebenszeit f\u00fcr die Arbeit aufzuwenden, zumal diese immer l\u00e4nger wird, wenn man die Fahrtzeit hinzurechnet, was auch notwendig ist, denn niemand verliert gerne mehrere Stunden pro Woche, um zur Arbeit zu kommen. Inklusive Arbeitsweg investiert der durchschnittliche Vollzeitbesch\u00e4ftigte in Luxemburg in der Tat keine 40 Stunden f\u00fcr die Arbeit, sondern eher 50 Stunden (siehe Abbildung 9).<\/p>\n<p><em><strong>Abbildung 9: Durchschnittliche w\u00f6chentliche aus beruflichen Gr\u00fcnden erforderliche Zeit (in Stunden)<\/strong><\/em><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.improof.lu\/app\/uploads\/2024\/02\/9de.png\" \/><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 8pt;\">Daten: Quality of Work Index 2023, Grafik: CSL<\/span><\/p>\n<p>Lebenszeit und Gesundheit sind ein wertvolles Gut, und diesem sollte verst\u00e4rkt Rechnung getragen werden. Wenn nicht, braucht sich am Ende niemand zu wundern, warum die Luxemburger Wirtschaft auch f\u00fcr Arbeitskr\u00e4fte an Attraktivit\u00e4t verliert \u2013 Stichwort: Personalmangel.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Durch die luxemburgischen Medien konnte man in den letzten Wochen und Monaten immer wieder von der Flexibilisierung der Arbeitszeit im Zusammenhang mit der Modernisierung des Arbeitsrechts lesen und h\u00f6ren.<\/p>\n","protected":false},"author":14,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[],"class_list":["post-1891","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-unkategorisiert","topic-arbeit","format-text-de"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v23.9 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Die Realit\u00e4t hinter der Arbeitszeitflexibilisierung - 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