{"id":1492,"date":"2023-11-23T07:51:28","date_gmt":"2023-11-23T07:51:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.improof.lu\/?p=1492"},"modified":"2024-01-31T15:11:44","modified_gmt":"2024-01-31T15:11:44","slug":"worauf-es-in-der-klimakrise-ankommt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.improof.lu\/fr\/articles\/worauf-es-in-der-klimakrise-ankommt\/","title":{"rendered":"Worauf es in der Klimakrise ankommt: Demokratie, Freiheit und Soziales im hei\u00dfen Zeitalter"},"content":{"rendered":"<p>Luxemburg hat gew\u00e4hlt. Erneut! Es ist noch nicht lange her, da buhlten Altparteien und ebenso neue Gruppierungen um die gr\u00f6\u00dften Stimmenanteile der wahlberechtigten Luxemburger. Dabei sind diese nach Corona, Energiekrise und Inflation m\u00fcde und leidgeplagt. Wer hat noch Lust auf Krisenmodus im Jahr 2023?<\/p>\n<p>Dabei sind jetzt gerade die entscheidenden Jahre, um noch etwas gegen die vermeintlich gr\u00f6\u00dfte aller Aufgaben zu tun. Die Klimakrise! Jedoch spielte das Klima bei vielen Parteien und W\u00e4hlern lediglich eine untergeordnete Rolle im Wahlkampf. Dies l\u00e4sst sich vor allem (aber nicht nur) am Wahlresultat der Gr\u00fcnen erkennen. Leider l\u00f6st sich ein Problem nicht in Luft auf, nur wenn man es allzu gerne verdr\u00e4ngen m\u00f6chte. Denn die Alarmsignale k\u00f6nnten nicht eindeutiger sein. Ein Rekordsommer jagt den n\u00e4chsten. Hitzerekorde fallen nacheinander (Tagesschau, 2023). Der S\u00fcden Europas hat in diesem Jahr wortw\u00f6rtlich gebrannt. Nur um dann, wie im Falle Griechenlands, Wochen sp\u00e4ter im Starkregen zu versinken. Dabei ist dies nur ein Vorgeschmack auf das, was uns in den n\u00e4chsten Jahren und Jahrzehnten bevorsteht (alpha, 2023).<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1463\" src=\"https:\/\/www.improof.lu\/app\/uploads\/2023\/11\/DALL\u00b7E-2023-11-20-10.31.34-A-widescreen-depiction-of-climate-change-in-Luxembourg-with-a-more-explicit-reference-to-climate-change-on-the-right-side.-The-left-side-vividly-port.jpg\" alt=\"\" width=\"1792\" height=\"1024\" \/><\/p>\n<p>Jonas Schaible hat es in seinem rezent erschienenen Buch, Demokratie im Feuer (Spiegel Verlag) treffend beschrieben. Wir erleben derzeit die extremsten Sommer unseres Lebens. Dabei wird \u201eder letzte oder vorletzte Sommer wahrscheinlich der normalste der n\u00e4chsten Jahrzehnte sein\u201c (Schaible, 2023). Diese Tatsache allein sorgt daf\u00fcr, dass wir die Klimakrise als etwas \u00fcberaus Abstraktes wahrnehmen. Wir k\u00f6nnen uns schlicht nicht vorstellen, dass das Extreme zur Normalit\u00e4t wird. Nur bringt allein die Erkenntnis dar\u00fcber uns als Gesellschaft in der Sache nicht wirklich weiter. Es ist an der Zeit, die Klimakrise als etwas zu begreifen, das ihrem Ausma\u00df gerecht wird.<\/p>\n<p>Um die Komplexit\u00e4t und die Vielschichtigkeit des Problems zu veranschaulichen, lohnt ein n\u00e4herer Blick auf das demokratische System, welches den Klimawandel oft noch befeuert. Dar\u00fcber hinaus stellt sich die Frage, wie viel unsere liebgewonnene Freiheit in einer w\u00e4rmer werdenden Welt noch z\u00e4hlt. Und was bedeutet die Klimakrise f\u00fcr den gesellschaftlichen Zusammenhalt?<\/p>\n<h2>Macht Demokratie die Welt w\u00e4rmer?<\/h2>\n<p>Das Superwahljahr neigt sich dem Ende zu. Eines ist dabei sicher: Die Hauptrolle spielte die Klimakrise darin sicherlich nicht. Sollten jedoch nicht gerade im oft zitierten Superwahljahr die Parteien mit konkreten und realistischen L\u00f6sungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr eine solche Mammutaufgabe werben?<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1472\" src=\"https:\/\/www.improof.lu\/app\/uploads\/2023\/11\/DALL\u00b7E-2023-11-20-10.34.41-Create-an-image-representing-parliamentary-elections-in-Luxembourg-with-a-focus-on-climate-change.-The-scene-includes-a-diverse-group-of-people-of-var.jpg\" alt=\"\" width=\"1792\" height=\"1024\" \/><\/p>\n<p>Dem ist leider nicht so, denn mit Klimapolitik allein lassen sich keine Wahlen gewinnen. Und gerade hier zeigt sich eine der gro\u00dfen Schwachstellen unseres Systems. Langfristige Emissionsziele, nachhaltiges Wachstum oder Investitionen in Projekte, die erst in einigen Jahren oder gar Jahrzehnten ihren Nutzen bringen, sind nicht besonders attraktiv bei der W\u00e4hlerschaft. Schlimmer noch: Politiker, die Gelder f\u00fcr Reparaturzahlungen nach Umweltsch\u00e4den bereitstellen, sind beliebter als jene, die finanzielle Mittel f\u00fcr Pr\u00e4ventionsprogramme ausgeben (Schaible, 2023).<\/p>\n<p>Die Politik denkt leider viel zu oft in Legislaturperioden und ohne gen\u00fcgend Weitsicht. Eine solche Politik kommt in Anbetracht der Klimakrise einem Todesurteil gleich. Unser Z\u00f6gern von heute wird uns erst in einigen Jahren zum Verh\u00e4ngnis. Dabei soll gerade die repr\u00e4sentative Demokratie dem B\u00fcrger das Treffen gro\u00dfer und komplexer Entscheidungen abnehmen. Sind also die Politiker an allem schuld?<\/p>\n<p>Dies h\u00f6rt man oft im Zuge der Unf\u00e4higkeit von Demokratien, der Klimakrise etwas entgegenzusetzen. Jedoch sollte eines nicht vergessen werden. Demokratie ist ein zweischneidiges Schwert. In Luxemburg besteht seit \u00fcber 100 Jahren die Wahlpflicht. Jeder erwachsene Staatsangeh\u00f6rige (mit einigen Ausnahmen) ist verpflichtet, seine Stimme abzugeben. Damit ist man indirekt gezwungen, sich aktiv f\u00fcr oder gegen etwas zu entscheiden. Was fr\u00fcher noch Anreiz war, um auf die Stra\u00dfe zu gehen und sein Recht einzufordern, wird heute von vielen als Zumutung empfunden. Dabei sorgt diese Regelung f\u00fcr etwas, was der Meinung einiger nach viel zu selten passiert: Es nimmt uns B\u00fcrger in die Pflicht!<\/p>\n<p>Es scheint, als ob Demokratie und Wohlstand viele von uns bequem gemacht h\u00e4tten. Unsere demokratische Gesellschaft wird viel zu oft als Selbstbedienungsladen wahrgenommen. Das Erf\u00fcllen der kurzlebigen eigenen Interessen hat oberstes Gebot, wobei der B\u00fcrger selbst am liebsten gar nichts f\u00fcr die Gemeinschaft (ohne Gegenleistung) zu tun gedenkt. Dabei sind umtriebige, informierte und interessierte B\u00fcrger genau das, was es braucht, um die Politik aus ihrem Handlungsunf\u00e4higkeitsparadoxon zu befreien. Dieses \u201eegoistische\u201c Denken des \u201eHomo Oeconomicus\u201c ist nicht zwangsl\u00e4ufig neu. Jedoch ist dies im Hinblick einer Krise, die unsere eigene Zukunft durch das jetzige Nichthandeln in Frage stellt, ein riesiges Problem.<\/p>\n<p>Dabei kann eine Demokratie nur funktionieren, wenn die Regierten die Regierenden herausfordern, anspornen und konfrontieren. Passiert dies nicht, verliert die Demokratie ihre Legitimit\u00e4t, da sich so eine politische Klasse bildet, die unbehelligt nur ihren eigenen Interessen nachgeht. Dies ist gerade beim Handlungsdruck in Anbetracht der Klimakrise problematisch. B\u00fcrger m\u00fcssen sich aktiv in die Politik und die Gesellschaft einmischen und die Parteien auffordern, L\u00f6sungsans\u00e4tze anzubieten (die der Wissenschaft gerecht werden). Parteien sind wiederum gezwungen zu liefern, um nicht bei den n\u00e4chsten Wahlen abgestraft zu werden.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1478\" src=\"https:\/\/www.improof.lu\/app\/uploads\/2023\/11\/DALL\u00b7E-2023-11-20-10.33.11-Alter-the-provided-image-of-Luxembourgs-parliamentary-chamber-to-subtly-reflect-the-theme-of-climate-change.-The-stately-chamber-is-mostly-unchanged.jpg\" alt=\"\" width=\"1792\" height=\"1024\" \/><\/p>\n<p>Was kann man dem W\u00e4hler also anbieten, um seine Gunst zu erlangen bzw. sie nicht zu verlieren? Dies ist oft das g\u00e4ngige Denkmuster der Parteien. Im klassischen Konkurrenzdenken um eine begrenzte Anzahl an W\u00e4hlerstimmen ist dies weder abwegig noch zu verurteilen. Jedoch ist nicht alles, was notwendig, gut und richtig im Sinne des Klimas ist, f\u00fcr den W\u00e4hler auch kurzfristig befriedigend. W\u00e4re jedoch der B\u00fcrger in dem Ma\u00dfe \u00fcber die verheerenden Konsequenzen der Klimakrise ausreichend aufgekl\u00e4rt, w\u00e4re dieser in einem viel gr\u00f6\u00dferen Ma\u00dfe im Stande effektive Klimapolitik zu akzeptieren. Mehr noch, er k\u00f6nnte mehr Druck auf seine gew\u00e4hlten Vertreter aus\u00fcben, welche wiederum freiere Entscheidungen treffen, die das Klima langfristig sch\u00fctzen und somit auch den W\u00e4hler. Braucht es also mehr Bildung der B\u00fcrger, um endlich die n\u00f6tige Geschwindigkeit in die Klimapolitik zu bekommen?<\/p>\n<p>Eine solche These untersch\u00e4tzt jedoch die Komplexit\u00e4t der Fragestellung. Ein klimafreundliches Leben muss man sich teilweise leisten k\u00f6nnen. W\u00e4rmepumpen, E-Autos oder Biolebensmittel sind nicht \u00fcberm\u00e4\u00dfig beliebter bei Topverdienern, oder bei Menschen mit einem h\u00f6heren Bildungsgrad. Im Gegenteil, viele Menschen der sogenannten Unterschicht w\u00fcrden gerne ein nachhaltigeres Leben f\u00fchren. Jedoch kommt beim t\u00e4glichen Abw\u00e4gen der direkten und akuten Bed\u00fcrfnisse die Biotomate aus dem regionalen \u00d6koladen nicht an erster Stelle. In einem Land, wo fast 20 % der dort arbeitenden Personen von Armut betroffen oder bedroht sind, stellt sich die Frage des nachhaltigen Lifestyle immer seltener (Statec, 2022). Dabei steht nicht nur allein das Einkommen im Vordergrund.<\/p>\n<p>Die Psychologie hat schon vor langer Zeit herausgefunden, dass der Mensch nur auf einige wenige Dinge gleichzeitig fokussieren kann. In vorderster Stelle stehen die Dinge, mit denen wir tagt\u00e4glich konfrontiert werden. Fr\u00fch aufstehen, die Kinder zur Kita bringen, zur Arbeit fahren, die Kinder wieder abholen, einkaufen, putzen, kochen, die Kinder zu Bett bringen, sich auf den n\u00e4chsten Tag vorbereiten. So sieht der Alltag vieler arbeitender Menschen aus, nicht nur in Luxemburg.<\/p>\n<p>Zu erwarten, dass diese Menschen sich dann noch Zeit nehmen sollen, um sich f\u00fcr die bislang gr\u00f6\u00dfte Krise der Menschheit zu interessieren, scheint realit\u00e4tsfern und ignorant. Die Annahme, dass durch reine Bildung in Sachen Klima und Nachhaltigkeit das Problem gel\u00f6st sei, scheint also widerlegt, da sie an der Lebensrealit\u00e4t vieler Menschen vorbeigeht.<\/p>\n<p>Aber wie \u00fcberhaupt kann es gelingen, Menschen von wirksamer Klimapolitik zu \u00fcberzeugen, solange ein jeder von uns frei ist zu tun, was er will, auch wenn es noch so klimasch\u00e4dlich ist?<\/p>\n<h2>Verbote f\u00fcr Freiheit<\/h2>\n<p>Der Freiheitsbegriff findet in der Politik viel Bedeutung und Anerkennung. Seit diesem Jahr gibt es sogar Parteien, die sich allein dessen Verteidigung plakativ auf die Fahne geschrieben haben. Die Freiheit ist der Grundpfeiler unserer westlichen Welt. Dabei wird der Begriff oft auf viele verschiedene Weisen interpretiert. Besonders im Zuge der Klimakrise und den Folgen f\u00fcr die Gesellschaft und die zuk\u00fcnftigen Generationen spielt der Begriff eine zentrale Rolle. Aber wie frei sind wir noch in einer 2-, 3- oder 5-Grad-Welt?<\/p>\n<p>Jeder ist im Grunde frei zu tun und zu lassen, was er will, solange er dabei nicht die Freiheiten eines Anderen einschr\u00e4nkt. Kurz gesagt: Meine Freiheit h\u00f6rt dort auf, wo die des anderen anf\u00e4ngt. Dies ist eine g\u00e4ngige Definition des Freiheitsbegriffs. Hier fangen jedoch die Fragen an. Ab wann schr\u00e4nkt meine Freiheit die meiner Mitmenschen ein? Wer sind eigentlich meine Mitmenschen? Alle in Luxemburg lebende Menschen? EU-B\u00fcrger? Menschen die in Drittweltl\u00e4ndern leben? Was ist mit meinen Enkeln oder Urenkeln? Genauso komplex wie der Freiheitsbegriff und dessen Definition sind auch die Konsequenzen, die sich daraus ergeben k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Wenn man auf die Idee kommen w\u00fcrde, seinen Abfall ganz dreist und ungeniert beim Nachbarn in den Garten zu sch\u00fctten, w\u00fcrde es vermutlich nicht lange dauern bis dieser w\u00fctend an der T\u00fcr klingelt. Bei der Klimakrise verh\u00e4lt sich dies ganz anders. Emissionen lassen sich nicht einfach wegbaggern oder mit einem Laster abtransportieren. Sie sind unsichtbar und \u00fcberall auf dem Erdball verteilt. Anders als beim M\u00fcll auf dem Grundst\u00fcck meines Nachbarn kann ich auch nicht in dem Ma\u00dfe zur Rechenschaft gezogen werden. Wo kein M\u00fcll sichtbar ist, f\u00e4llt es erst einmal schwer, jemanden daf\u00fcr zu belangen. Ein gro\u00dfangelegtes System, in dem das direkte Emittieren von CO2 oder Methan bestraft wird, gibt es nicht. Was hat dies jedoch mit Freiheit zu tun?<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1475\" src=\"https:\/\/www.improof.lu\/app\/uploads\/2023\/11\/DALL\u00b7E-2023-11-20-10.34.01-Modify-the-provided-image-of-the-Luxembourg-Airport-featuring-a-Luxair-aircraft-to-reflect-climate-change-effects.-Show-the-aircraft-being-serviced-by.jpg\" alt=\"\" width=\"1792\" height=\"1024\" \/><\/p>\n<p>Wie schon erw\u00e4hnt ist prinzipiell alles erlaubt, was nicht verboten ist. Ein energieintensiver und somit kohlenstoffreicher Lebensstil mag vielleicht moralisch verwerflich sein, jedoch nicht legal zu beanstanden. Wie kann man also den Milliard\u00e4r zur Kasse bitten, der dutzende Male im Jahr mit dem Privatflieger unterwegs ist? Es braucht eine CO2-Steuer! So die oft genannte L\u00f6sung. Dabei gibt es diese Steuer bereits in vielen L\u00e4ndern. Jedoch ist die sich daraus ergebende Lenkwirkung minimal, da sie (noch) zu niedrig angesetzt ist.<\/p>\n<p>Allerdings birgt eine solche Ma\u00dfnahme erheblichen sozialen Sprengstoff. Werden in Zukunft nur die Reichen Fleisch essen k\u00f6nnen, mit dem Flieger unterwegs sein oder mit E-Fuels herumfahren? Vielleicht. Denn die Tatsache, dass Wohlhabende sich immer (fast) alles leisten k\u00f6nnen, vermag auch die Klimakrise nicht zu ver\u00e4ndern, und hat mit ihr eben so wenig zu tun. Und doch kann eine CO2-Besteuerung (die den Namen wirklich verdient) zu erheblichen gesellschaftlichen Verwerfungen f\u00fchren. Trotzdem wird eine lenkf\u00e4hige Taxierung der Emissionen kommen m\u00fcssen, denn wir sind dazu verdammt. Solange man klimasch\u00e4dliches Verhalten nicht verbietet oder die gro\u00dfen Emittenten zur Kasse bitten kann, ist das Befeuern der Klimakrise nur moralisch zu beanstanden, da jeder frei ist zu tun und zu lassen, was er pers\u00f6nlich f\u00fcr richtig befindet. Aber ab wann ist ein Gramm CO2 in der Luft zu viel? Ab wann ist der Klimawandel schuld, dass mein Haus zerst\u00f6rt wurde?<\/p>\n<p>Genau hier liegt ein weiteres Problem. Klimasysteme sind komplex. Den genauen Anteil der vom Menschen ausgel\u00f6sten Klimakrise an einem Wetterextrem oder einer Naturkatastrophe auszumachen, ist extrem schwierig zu ermitteln. Dies macht Schuldzuweisungen extrem kompliziert. Oder doch nicht? Die Wissenschaft kann sehr genau errechnen, wie viel CO2 seit Anbeginn der Industrialisierung in die Luft geblasen wurde.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1457\" src=\"https:\/\/www.improof.lu\/app\/uploads\/2023\/11\/Sans-titre.jpg\" alt=\"\" width=\"1438\" height=\"1024\" \/><\/p>\n<p>Dabei f\u00e4llt auf, dass, historisch gesehen, der globale Westen (USA &amp; EU) f\u00fcr fast die H\u00e4lfte aller Emissionen verantwortlich ist. Hinzu kommt, dass diese L\u00e4nder in hohem Ma\u00dfe wirtschaftlich von der fossilen Energie profitiert haben. Zugegebenerma\u00dfen verschiebt sich das Bild heute gen S\u00fcdostasien, jedoch tragen wir unwiderruflich das Erbe des fossilen Westens mit uns. Inwiefern spielt dies eine Rolle, wenn es um Klimagerechtigkeit geht?<\/p>\n<p>Der Begriff Klimagerechtigkeit kann im Grunde auf 2 Weisen interpretiert werden. Auf der einen Seite gibt es Menschen, deren Leben jetzt gerade existenziell durch die Klimakrise bedroht ist. Sehr oft betrifft dies Menschen, die tendenziell sehr wenig Anteil am Klimawandel tragen. Beispielsweise Menschen, die von D\u00fcrren in der Subsahara Region betroffen sind (Hoffmann, 2023). Oder Familien, die in Bangladesch unfreiwillig zu Nomaden wurden, da der Meeresspiegel immer weiter steigt und das Meer immer weiter ins Landesinnere dr\u00fcckt (Bhuiyan, Siddiqui, 2022). Oder auch Menschen in Regionen, bei denen es einfach jetzt schon zu hei\u00df ist um sich drau\u00dfen aufzuhalten.<\/p>\n<p>Was k\u00f6nnen diese Menschen tun, um Gerechtigkeit zu erfahren? Sofern dies \u00fcberhaupt in irgendeiner Weise m\u00f6glich ist. Bereits jetzt gibt es Klimaklagen am internationalen Gerichtshof f\u00fcr Menschenrechte in Stra\u00dfburg (Giggi Deppe, 2023). Einige Inselstaaten streiten in Hamburg beim internationalen Gerichtshof f\u00fcr Seerecht (NDR, 2023). Doch das Einklagen seiner Rechte auf Freiheit und Unversehrtheit gegen\u00fcber einzelner Staaten ist meist ein schwerer und steiniger Weg. Anders verh\u00e4lt es sich bei Klagen f\u00fcr die zuk\u00fcnftigen Generationen.<\/p>\n<p>Die mediale Aufmerksamkeit war gro\u00df, als Fridays for Future Aktivistin Luisa Neubauer mit ihren Gefolgsleuten einen historischen Sieg vor Gericht landete. Die h\u00f6chste deutsche Rechtsprechung hat verk\u00fcndet, dass die Ma\u00dfnahmen zur Eind\u00e4mmung der Klimakrise nicht ausreichend seien. Interessant ist dabei jedoch die Argumentation. Die unzureichenden Emissionsminderungsziele betreffen \u201epraktisch jegliche Freiheit, weil noch nahezu alle Bereiche menschlichen Lebens mit der Emission von Treibhausgasen verbunden sind\u201c (Deutschlandfunk, 2021). Aus dieser Argumentation ergibt sich die Verpflichtung, nicht nur aktuelles Leben zu sch\u00fctzen, sondern auch zuk\u00fcnftiges.<\/p>\n<p>Diese Erkenntnis bezieht sich dabei nicht nur auf Deutschland. Mitte August bekamen junge Klimaaktivisten im Bundesstaat Montana vor einem US-Gericht recht. Im Hinblick auf geplante \u00d6l- und Gasprojekte klagten sie f\u00fcr ihr \u201eRecht auf eine saubere und gesunde Umwelt\u201c (S\u00fcddeutsche, 2023). Das Gericht stellte fest, dass der Staat durch den geplanten Abbau fossiler Energietr\u00e4ger das zuvor genannte Recht verletzen w\u00fcrde. Absolutes Neuland in den Vereinigten Staaten.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1466\" src=\"https:\/\/www.improof.lu\/app\/uploads\/2023\/11\/DALL\u00b7E-2023-11-20-10.55.40-A-wide-angle-illustration-showing-climate-activists-in-Luxembourg-emphasizing-local-landmarks.-The-scene-features-a-large-protest-in-front-of-the-ico.jpg\" alt=\"\" width=\"1792\" height=\"1024\" \/><\/p>\n<p>Es gibt also durchaus die M\u00f6glichkeit, die Freiheit auf grenzenlose Emissionen zum Schutz anderer oder zuk\u00fcnftiger Emissionen einzuschr\u00e4nken. Freiheit hat also Grenzen. Es bedarf sogar in einigen F\u00e4llen Verbote oder Beschr\u00e4nkungen der eigenen Freiheit, um zuk\u00fcnftige Freiheiten nicht zu beschneiden. Jedoch bleibt die Klimakrise ein globales Problem. Selbst wenn regionale oder nationale Gerichte vereinzelt Erfolge f\u00fcr das Klima und die Freiheit der zuk\u00fcnftigen Generationen erringen, bleibt die ausschlie\u00dflich nationale Gerichtsbarkeit ein zahnloser Tiger. Schlimmer noch, wenn wir sie nicht in den Griff bekommen, droht der Kollaps der Gesellschaftsordnung, wie wir sie kennen.<\/p>\n<h2>Im gleichen Sturm, jedoch nicht im gleichen Boot<\/h2>\n<p>Der soziale Aspekt von Lenkungsinstrumenten wie der CO2-Steuer wurde schon erl\u00e4utert. Doch lohnt es sich vor allem gezielt die Auswirkungen der Klimakrise auf unterschiedliche gesellschaftliche Schichten zu analysieren. Welche Auswirkungen hat die Klimakrise f\u00fcr sozial Benachteiligte hier in Luxemburg?<\/p>\n<p>Man muss sich zuerst einmal ansehen, wie sich die Klimakrise in Luxemburg auswirken wird. Bereits jetzt ist deutlich erkennbar, dass die Hitze im Sommer deutlich zugenommen hat. Dieses oft subjektive Gef\u00fchl l\u00e4sst sich auch durch Zahlen belegen. Am h\u00e4rtesten trifft dies Menschen, die im Freien arbeiten. Bauarbeiter oder Landschaftsg\u00e4rtner \u00e4chzen jetzt schon unter den Temperaturen. Auch wenn sich die meisten von ihnen in den hei\u00dfesten Wochen im Kollektivurlaub befinden, sind Temperaturen im Juni oder September von \u00fcber 30 Grad keine Seltenheit. Dies betrifft vor allem Menschen, die sozial benachteiligt sind. Leute mit h\u00f6heren Schulabschl\u00fcssen arbeiten meist in B\u00fcros oder profitieren von klimatisierten R\u00e4umen. Hier schlie\u00dft sich erneut der Kreis zum Luxemburger Demokratiedefizit. Viele dieser Arbeitnehmer, die unter diesen Bedingungen jetzt schon leiden, sind aufgrund ihrer Nationalit\u00e4t nicht wahlberechtigt und finden im Luxemburger System schwerer Geh\u00f6r.<\/p>\n<p>Dabei ist \u00fcberm\u00e4\u00dfiger Hitze ausgesetzt zu sein durchaus gef\u00e4hrlich. Wir vergessen oft, dass Hitze besonders f\u00fcr \u00e4ltere Menschen oder Personen mit Vorerkrankung zu einer Bedrohung werden kann. Tage mit extremer Hitze f\u00fchren regelm\u00e4\u00dfig zu \u00dcbersterblichkeit (RKI, 2023). Dies betrifft meistens Menschen in Alters- und Pflegeeinrichtungen, da diese aus Kostengr\u00fcnden meist keine klimatisierten R\u00e4ume haben. Besser gesch\u00fctzt sind Menschen, die die finanziellen Mittel aufbringen k\u00f6nnen, um sich Klimaanlagen zu leisten (Tagesspiegel, 2022). Doch Hitzetote sind dabei nur die Spitze des Eisberges, wenn es um Auswirkungen der Klimakrise geht.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1469\" src=\"https:\/\/www.improof.lu\/app\/uploads\/2023\/11\/DALL\u00b7E-2023-11-20-10.43.06-A-wide-angle-illustration-of-a-sunny-day-in-Luxembourg-capturing-a-panoramic-view-of-a-park.-In-the-foreground-a-group-of-older-adults-is-seen-sitti.jpg\" alt=\"\" width=\"1792\" height=\"1024\" \/><\/p>\n<p>Als im Sommer 2021 die sogenannte Jahrhundertflut \u00fcber das Ahrtal hereinbrach, wurden Deutschland und Europa Zeuge der massiven Verw\u00fcstungskraft der Natur. Die Anteilnahme in Politik und Zivilgesellschaft war \u00fcberw\u00e4ltigend. Den \u00dcberlebenden der Katastrophe wurden hohe Entsch\u00e4digungen in Aussicht gestellt. Dies ist ein einmaliger Akt der Solidarit\u00e4t und der Zwischenmenschlichkeit. Jedoch offenbart das Ungl\u00fcck im Ahrtal ein weiteres Problem. Wer wird in Zukunft f\u00fcr entstandene Sch\u00e4den durch Wetterextreme aufkommen? Versicherungen? Der Staat? Eigens errichtete Solidarit\u00e4tsfonds f\u00fcr Opfer des Klimawandels? Oder die Betroffenen selbst?<\/p>\n<p>Verheerende Wetterereignisse werden in naher Zukunft zunehmen. Doch nicht nur das, auch das Potential ihrer Zerst\u00f6rung. Was bedeutet dies f\u00fcr unser gesellschaftliches Zusammenleben? Im Falle des Ahrtals haben Bund und L\u00e4nder 30 Milliarden Euro genehmigt um den Wiederaufbau der betroffenen Gebiete zu unterst\u00fctzen (John, 2023). Die Frage in der Zukunft wird nicht sein, wie viel Geld die n\u00e4chsten Opfer von Flutkatastrophen oder Waldbr\u00e4nden zugesprochen bekommen, sondern ob ein Staat sich dies auf absehbare Zeit \u00fcberhaupt leisten kann. Die Politik verf\u00fcgt \u00fcber begrenzte finanzielle Mittel. Priorit\u00e4ten setzen und Entscheidungen treffen, wo das Geld am meisten gebraucht wird, ist genau deren Aufgabe. Auf Dauer wird sich die Kompensation von Umweltsch\u00e4den aber kein Staat leisten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Umweltkatastrophen haben das Zeug, die Gesellschaft zu spalten. Wenn sozial Benachteiligte in Gebieten leben, die st\u00e4rker von Wetterextremen wie Fluten bedroht werden und dabei irgendwann keine Entsch\u00e4digungen mehr zu erwarten haben, kann dies zu gro\u00dfen sozialen Verwerfungen f\u00fchren. Dies ist der perfekte N\u00e4hrboden f\u00fcr Populismus und extreme R\u00e4nder. Dabei sind es gerade die Populisten, die die Gefahren der Klimakrise systematisch herunterspielen oder gar leugnen. Der klare Appell an die Politik muss also lauten, es nicht so weit kommen zu lassen. Denn kein Klimaschutz ist auf lange Sicht viel teurer als jetzt Ma\u00dfnahmen zu ergreifen. Und die Leidtragenden sind meist sozial Benachteiligte, und letztendlich unsere demokratische Grundordnung.<\/p>\n<h2>Literaturverzeichnis<\/h2>\n<p>alpha, a. (24. M\u00e4rz 2023). ard alpha. Von Mehr Hitzewellen, Starkregen und St\u00fcrme: <a href=\"https:\/\/www.ardalpha.de\/wissen\/umwelt\/klima\/wetter-meteorologie-hitze-starkregen-extremwetter-klimawandel-100.html\u00a8\">https:\/\/www.ardalpha.de\/wissen\/umwelt\/klima\/wetter-meteorologie-hitze-starkregen-extremwetter-klimawandel-100.html<\/a><\/p>\n<p>Bhuiyan, Siddiqui. (17. Dezember 2022). Bundeszentrale f\u00fcr politische Bildung. Von Klimabedingte Migration in Bangladesch: <a href=\"https:\/\/www.bpb.de\/themen\/migration-%20integration\/laenderprofile\/516045\/klimabedingte-migration-in-bangladesch\/\">https:\/\/www.bpb.de\/themen\/migration- integration\/laenderprofile\/516045\/klimabedingte-migration-in-bangladesch\/<\/a><\/p>\n<p>Deutschlandfunk. (30. April 2021). Deutschlandfunk. Von Deutsches Klimagesetz in Teilen verfassungswidrig: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/erfolgreiche-klimaklagen-deutsches-klimagesetz-in-teilen-100.html\">https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/erfolgreiche-klimaklagen-deutsches-klimagesetz-in-teilen-100.html<\/a><\/p>\n<p>Giggi Deppe, O. N. (27. September 2023). tagesschau.de. Von Sechs Jugendliche gegen 32 Staaten: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/europa\/egmr-klimaklagen-100.html\">https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/europa\/egmr-klimaklagen-100.html<\/a><\/p>\n<p>Hoffmann, H. (14. Juni 2023). Spiegel. Von Jetzt merkt ihr&#8217;s auch: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/ausland\/klimakrise-in-afrika-jetzt-merkt-ihr-s-auch-a-81b843e9-df20-4de3-82ab-f91c905a1b49\">https:\/\/www.spiegel.de\/ausland\/klimakrise-in-afrika-jetzt-merkt-ihr-s-auch-a-81b843e9-df20-4de3-82ab-f91c905a1b49<\/a><\/p>\n<p>John, A. (15. September 2023). Tagesschau. Von Katastrophe auf Wiedervorlage?: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/gesellschaft\/flutkatastrophe-ahrtal-102.html\">https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/gesellschaft\/flutkatastrophe-ahrtal-102.html<\/a><\/p>\n<p>NDR. (11. September 2023). NDR. Von Anstieg des Meeresspiegels besch\u00e4ftigt Seegerichtshof in Hamburg: <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/hamburg\/Anstieg-des-Meeresspiegels-beschaeftigt-Seegerichtshof-in-Hamburg,seegerichtshof222.html\">https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/hamburg\/Anstieg-des-Meeresspiegels-beschaeftigt-Seegerichtshof-in-Hamburg,seegerichtshof222.html<\/a><\/p>\n<p>RKI. (15. September 2023). Wochenbericht zur hitzebedingten Mortalit\u00e4t. Von <a href=\"https:\/\/www.rki.de\/DE\/Content\/GesundAZ\/H\/Hitzefolgekrankheiten\/Bericht_Hitzemortalitaet.html\">https:\/\/www.rki.de\/DE\/Content\/GesundAZ\/H\/Hitzefolgekrankheiten\/Bericht_Hitzemortalitaet.html<\/a><\/p>\n<p>Schaible, J. (2023). Demokratie im Feuer. Hamburg: Spiegel Buchverlag.<\/p>\n<p>Statec. (14. Oktober 2022). Fast jeder f\u00fcnfte Luxemburger ist von Einkommens-Armut gef\u00e4hrdet. Von Luxemburger Wort: <a href=\"https:\/\/www.wort.lu\/wirtschaft\/fast-jeder-%20fuenfte-luxemburger-ist-von-armut-gefaehrdet\/1180674.html\">https:\/\/www.wort.lu\/wirtschaft\/fast-jeder- fuenfte-luxemburger-ist-von-armut-gefaehrdet\/1180674.html<\/a><\/p>\n<p>S\u00fcddeutsche. (15. August 2023). S\u00fcddeutsche. Von Erfolg f\u00fcr junge Kl\u00e4ger: Montana verletzt Recht auf saubere und gesunde Umwelt: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/montana-klimakrise-gericht-jugendliche-umwelt-1.6128977\">https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/montana-klimakrise-gericht-jugendliche-umwelt-1.6128977<\/a><\/p>\n<p>Tagesschau. (6. September 2023). Tagesschau. Von Ein neuer Hitzerekord &#8211; der nicht lange halten d\u00fcrfte: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/europa\/eu-klimawandel-sommer-100.html\">https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/europa\/eu-klimawandel-sommer-100.html<\/a><\/p>\n<p>Tagesspiegel. (19. Juni 2022). Tagesspiegel. Von Patientensch\u00fctzer alarmieren, Heimbewohner sind Hitze oft schutzlos ausgeliefert: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/gesellschaft\/panorama\/heimbewohner-sind-hitze-oft-schutzlos-ausgesetzt-5148523.html\">https:\/\/www.tagesspiegel.de\/gesellschaft\/panorama\/heimbewohner-sind-hitze-oft-schutzlos-ausgesetzt-5148523.html<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Luxemburg hat gew\u00e4hlt. Erneut! Es ist noch nicht lange her, da buhlten Altparteien und ebenso neue Gruppierungen um die gr\u00f6\u00dften Stimmenanteile der wahlberechtigten Luxemburger. Dabei sind diese nach Corona, Energiekrise und Inflation m\u00fcde und leidgeplagt. 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